Finanzen verstehen, Kategorien beherrschen
Budget-Kategorisierung funktioniert nicht wie in den Lehrbüchern. Die meisten Leute scheitern nicht an der Theorie, sondern an der praktischen Umsetzung im Alltag.
Wir arbeiten seit Jahren mit Menschen, die ihre Ausgaben ordnen wollen. Dabei haben wir gelernt: Es geht nicht darum, perfekte Tabellen zu führen. Es geht darum, ein System zu entwickeln, das zu deinem Leben passt und das du auch nach drei Monaten noch nutzt.
Unser Programm zeigt dir, wie du Kategorien aufbaust, die wirklich funktionieren. Keine theoretischen Modelle, sondern echte Strukturen für deinen Haushalt, dein Einkommen, deine Situation.
Nächster Kursstart: September 2026 | Anmeldung ab März 2026 möglich

So läuft das Programm ab
Sechs Module über acht Monate. Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf und gibt dir Zeit zum Üben.
Ausgaben erfassen und verstehen
Bevor du kategorisieren kannst, musst du wissen, wohin dein Geld eigentlich fließt. Wir beginnen mit der Bestandsaufnahme.
- Alle Ausgabenquellen identifizieren
- Bargeld und digitale Zahlungen tracken
- Erste Muster in deinem Verhalten erkennen
- Datensammlung ohne Perfektionsdruck
Hauptkategorien entwickeln
Du lernst, wie man sinnvolle Oberkategorien bildet, die zu deiner Lebenssituation passen – nicht zu irgendeinem Standardmodell.
- Fixkosten von variablen Ausgaben trennen
- Notwendiges versus Optionales definieren
- Persönliche Prioritäten abbilden
- Kategorienzahl überschaubar halten
Unterkategorien sinnvoll nutzen
Wann lohnen sich Unterkategorien? Wann machen sie alles nur komplizierter? Das arbeiten wir gemeinsam heraus.
- Detaillierungsgrad für deine Bedürfnisse
- Grenzfälle und Mischausgaben zuordnen
- Flexible Kategoriestrukturen aufbauen
- Häufige Fehler vermeiden
Digitale Tools richtig einsetzen
Apps und Software können helfen – oder zur Ablenkung werden. Wir zeigen, welche Tools sich wirklich bewährt haben.
- Verschiedene Tool-Typen vergleichen
- Automatisierung sinnvoll nutzen
- Daten importieren und pflegen
- Backup und Datenschutz berücksichtigen
Regelmäßige Auswertung etablieren
Ein System bringt nur etwas, wenn du es regelmäßig nutzt. Hier geht es um Routinen, die funktionieren.
- Monatliche Review-Prozesse aufbauen
- Abweichungen analysieren und verstehen
- Kategorien bei Bedarf anpassen
- Trends über mehrere Monate erkennen
Langfristige Budgetplanung
Mit funktionierenden Kategorien kannst du vorausplanen. Wir zeigen, wie du dein System für größere Ziele nutzt.
- Sparziele in Kategorien integrieren
- Jahresbudgets realistisch aufstellen
- Saisonale Schwankungen berücksichtigen
- Dein System langfristig pflegen
Zeitlicher Ablauf ab September 2026
| Phase | Zeitraum | Umfang | Format |
|---|---|---|---|
| Modul 1 & 2 | September – Oktober 2026 | 6 Live-Sessions à 90 Min | Online, abends 19:00–20:30 Uhr |
| Praxisphase 1 | November 2026 | Selbststudium + 2 Feedback-Runden | Asynchron mit Gruppenforum |
| Modul 3 & 4 | Dezember 2026 – Januar 2027 | 6 Live-Sessions à 90 Min | Online, abends 19:00–20:30 Uhr |
| Praxisphase 2 | Februar 2027 | Eigenständige Umsetzung + Begleitung | Wöchentliche Office Hours |
| Modul 5 & 6 | März – April 2027 | 6 Live-Sessions à 90 Min | Online, abends 19:00–20:30 Uhr |
| Abschlussphase | Mai 2027 | Individuelle Projektpräsentation | 30-Min-Einzelgespräch |
Unsere Programmleitung
Hauke Lindemann
Budgetplanung
15 Jahre Erfahrung in der Finanzberatung von Privathaushalten
Friederike Beckmann
Digitale Tools
Spezialistin für Finanz-Software und Automatisierung im Privatbereich
Lennart Reiter
Verhaltensökonomie
Forscht zu Ausgabemustern und langfristiger Budgettreue
Thies Schaper
Steuerrecht
Berät zu steuerlichen Aspekten der Ausgabenkategorisierung
Erfahrung aus dem Durchgang 2025
Ich hab vorher drei verschiedene Apps ausprobiert und jedes Mal nach ein paar Wochen aufgegeben. Das Problem war nie die Technik – ich wusste einfach nicht, wie ich meine Ausgaben sinnvoll aufteilen soll. Das Programm hat mir geholfen, ein System zu bauen, das ich auch wirklich nutze. Nicht perfekt, aber es funktioniert für mich.